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BMX
...steht für „Bicycles Moto-Cross“ und bezeichnet Radrennen mit Spezialrädern auf Hindernisbahnen von bis zu 400m Länge in offenem Gelände und das Vorführen akrobatischer Manöver in verschiedenen Parcouren. Das ungefederte BMX-Rad ohne Gangschaltung ist dabei besonders stabil gebaut und unterliegt zahlreichen Sicherheitsvorschriften, wie z.B. Polster an Lenker und Rahmen. Die Laufräder müssen ein grobstolliges Profil besitzen. Solche Sportbikes entsprechen nicht den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung und dürfen daher nicht im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden.
Mit dem weltweit bekanntesten BMX-Rad wurde im Film von Steven Spielberg E.T. durch seinen Freund gerettet und das Markenzeichen einer der größten Filmgesellschaften geschaffen.
Schon lange hat sich um diese Bikes eine eigene Kultur entwickelt, die mit Kleidung, Musik und einfachem Lifestyle eine immer größere Fan-Gemeinde gewinnt und ab 2008 ist BMX auch Olympische Sportart.
BMX teilt sich in zwei Hauptkategorien: Das „BMX-Racing“ und der „Freestyle“, der sich in fünf weitere Disziplinen (Halfpipe o. Vert, Miniramp, Street, Flatland und Dirt) splittet:
BMX-Racing
Das „BMX-Racing“, bei dem auf einem vorgeschriebenen Parcours (250-400m lang) 8 Fahrer gegeneinander antreten und der Fahrer gewinnt, der als erster durchs Ziel fährt. Es gibt beim Racing 3 Vorläufe und dann je nach Teilnehmerzahl Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale & Finale. BMX-Racing ist ab 2008 eine Olympische Sportart
Halfpipe
Eine Halfpipe ist eine U-förmige Rampe, die ca. 4m hoch und ca. 9m breit ist. Die Rampe schließt vertikal ab. Daher auch die Kurzform „Vert“ für die Disziplin Halfpipe. Die Topfahrer springen bis zu 8m hoch. In der Luft werden u.a. Tricks wie „540“ (1 ½-fache Drehung), „900“ (2 ½-fache Drehung), „Tailwhip“ (das Rad schwingt einen volle Drehung um die Gabel und wird mit den Füßen wieder gefangen) vorgeführt. „Vert“ ist mit Abstand die spektakulärste Disziplin und Garant für spannende Action.
Miniramp
Eine Miniramp ist eine U-förmige Rampe, ähnlich einer Halfpipe, die jedoch mit ca. 2m Höhe und 8m Breite wesentlich kleiner und nicht vertikal ist. Es werden zwei Rampen als „Spine“ (die Rampen stehen Rücken an Rücken) aufgebaut, um es den Fahrern zu ermöglichen, mit Tricks wie „Truckdriver“ (360°- Sprung mit voller Lenkerdrehung) von Rampe zu Rampe zu springen. Die Rampe wird auf der Plattform mit einem erhöhten Podest ausgestattet („Subbox“), auf der die Fahrer Tricks wie „Fufanu“ (Fahrer landet auf dem Hinterrad und springt wieder in die Rampe zurück) vorführen. Aufgrund der im Vergleich zur Halfpipe geringeren Höhe wagen die Fahrer riskantere Manöver und technisch versiertere Tricks.
Street
Street fährt man auf einem Parcours aus verschiedenen großen und kleinen Rampen, "Banks" (Schrägen), "Wallrides" (Wand mit Anfahrtrampe), "Rails" (Handläufe) und "Stairs" (Treppenstufen). Dabei wird die urbane Architektur mit all ihren Bike-Schikanen nachgebaut. Die Fahrer zeigen auf dem "Streetcourse" (etwa 40x30m) jede Menge Sprünge und "Grinds".
Flatland
Diese Disziplin wird auf ebenem Boden ausgetragen. Die Fahrer zeigen akrobatische Acts und versuchen die Vorder- & Hinterradtricks möglichst flüssig zu einem harmonischen „Run“ zusammenzufügen. Jeder Fahrer hat hierbei seinen eigenen Stil. Flatland ist die Disziplin, die die höchste Stufe an Präzision, Rad- und Körperbeherrschung erfordert.
Dirt
Dirt Jump gehört seit jeher zu den Highlights der BMX-Events. Die Disziplin „Dirt“ entstammt den Ursprüngen des BMX – dem Racing. Hierbei werden mehrere Absprünge aus Lehmboden mit Landung („Doubles“) hintereinander in Reihe gesetzt. Die Fahrer fahren hierbei von einer Anfahrtrampe auf die Bodenwellen zu und springen von Hügel zu Hügel. Dabei werden Distanzen von bis zu 10m zurückgelegt. Bei jedem einzelnen Sprung werden Tricks wie „360“ (ganze Drehung), „Backflip“ (Salto rückwärts), „Busdriver“ (volle Drehung des Lenkers), „Nothing“ (lösen der Hände und Füße vom Rad) u.a. gezeigt. Ziel ist es, möglichst perfekt durch die „Line“ zu kommen.
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