| 12.06.2007 Wolfram und Ivonne mit Top-Ergebnissen beim Weltcup in der Schweiz | |

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Ivonne Kraft fühlte sich auf dem mit vielen technischen Passagen versehenen Rundkurs in Champery sichtlich wohl, mit deutlichem Abstand lag sie bis Mitte der letzten Runde auf dem großartigen fünften Platz. Ivonne, die sich erfolgreich gegen die Attacken zweiter US-Fahrerinnen und der Österreicherin Elisabeth Osl wehrte, hatte aber großes Pech: Kurz vor Rennende musste sie mit Reifendefekt an die Wechselzone und verlor noch vier Positionen. »Es muss ein schleichender Plattfuß gewesen sein. Ich bin sehr enttäuscht«, sagte sie, nachdem sie als Neunte mit 6:08 Minuten Differenz das Ziel erreicht hatte.
Wolfram Kurschat knüpfte nach dem nicht so gelungenen Weltcup in Offenburg wieder an seine gute Form an, die er schon beim Marathon in Willingen unter Beweis stellte. Als zweitbester Deutscher landete der 32-Jährige auf dem 20.Rang.
Wolfram war gehandicapt durch einen misslungenen Start. Erst auf Position 86 kam er aus der Startloop, doch dann ging es nur noch nach vorne. Ab der sechsten von acht Runden produzierte er Zeiten, die für die ersten zehn gereicht hätten, und auf der letzten Schleife fuhr der Pfälzer sogar Bestzeit. »Ich bin schön gleichmäßig gefahren. Als der Regen kam, bin ich etwas vorsichtiger geworden, aber es war im Grunde kein Problem. Es ist für mich gelaufen, wie ich erhofft habe«, sagte Kurschat zu seinem Rennen, das er auf Rang 20 beendete. Erstmals in dieser Saison bestritt er ein XC-Rennen auf seinem neuen Bike: „Seit zwei Wochen fahre ich nun das neue Carbon-Fully von Rotwild. Damit komme ich einfach besser klar als mit dem Hardtail. Erstmals hat mich bei den Downhills keiner mehr überholt", gab er sich überaus zufrieden. Denn in den Rennen zuvor musste er immer wieder bei den Abfahrten Fahrer vorbei lassen.
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Ergebnis Herren:
1. ABSALON Julien FRA ORBEA 2:12:44
2. SAUSER Christoph SUI 2:13:35
3. SCHURTER Nino* SUI SWISSPOWER MTB TEAM 2:15:06
4. PAULISSEN Roel BEL CANNONDALE-VREDESTEIN 2:15:33
5. NAEF Ralph SUI MULTIVAN MERIDA BIKING 2:16:02
6. RAVANEL Cédric FRA TEAM LAPIERRE INT. 2:16:25
7. HERMIDA Jose Antonio ESP MULTIVAN MERIDA BIKING 2:16:33
8. FRISCHKNECHT Thomas SUI SWISSPOWER MTB TEAM 2:17:02
9. KULHAVY Jaroslav* CZE 2:17:11
10. CRAIG Adam USA GIANT TEAM 2:17:35
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15. FUMIC Manuel GER FUMIC.BROTHERS.INT. 2:18:48
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20. KURSCHAT Wolfram 2:19:52.63
33. TANN Rene* 2:22:35.10
77. ROCHOW Wilko* -2Laps
85. MARX Torsten TEAM ALB-GOLD MOUNTAINBIKE -3Laps
132. BOHME Tim TEAM ALB-GOLD MOUNTAINBIKE -6Laps
Ergebnis Damen:
1. FULLANA M. ESP 1:55:49
2. KALENTYEVA Irina RUS + 19
3. PREMONT M. CAN +1:10
4. SPITZ Sabine GER +2:19
5. KOERBER Willow USA +4:25
6. OSL Elisabeth AUT +4:41
7. MC CONNELOUG M. USA +5:32
8. HURIKOVA Tereza CZE +5:44
9. KRAFT Ivonne GER +6:08
10. GOULD Georgia USA +6:17 |
| 12.06.2007 Heike Hundertmark erneut Deutsche Hochschulmeisterin ! | |


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Im hessischen Gießen wurden dieses Jahr die Deutschen Meisterschaften der Studierenden im Cross-Country ausgetragen.
Mehr als 140 Anmeldungen aus ganz Deutschland versprachen gute Stimmung und spannende Wettbewerbe, vor allem durch das am hochwertigsten besetzte Teilnehmerfeld in der Geschichte der Hochschulmeisterschaften. Am Start waren viele auch international bekannte Top-Fahrer der Marathon- und Cross-Country-Szene.
Erstmals wurde der Deutsche Hochschulmeister-Titel in einem neuen Wettkampfmodus ermittelt. Am Mittwoch fand auf dem Uni-Gelände von Gießen der Cross-Campus-Sprint statt. In diesem Rennen ging es um die Startaufstellung für das Cross-Country-Rennen am darauffolgenden Tag.
Am Donnerstag fanden auf einem 4,5 km langen und mit 150 Höhenmetern sehr abwechslungsreichen Kurs die Deutschen Hochschulmeisterschaften über eine Wettkampfdauer von 75 Minuten und sechs Runden statt. Bei den Frauen gab es erneut einen Start-Ziel-Sieg von Heike Hundertmark, so dass sie sich bereits fünf Mal den Titel der Deutschen Hochschulmeisterin sichern konnte (2003, 2005, 2006, 2007 im XC und 2006 im Marathon). Zweite wurde Carolin Humplik (PH Schwäbisch Gmünd), den 3.Platz belegte Lisa Müller-Ott (WG Saarbrücken).
Unsere zweite Vereinsfahrerin Anne Hillenbach hatte Pech und musste nach einem technischen Defekt, an zweiter Stelle liegend aus dem Rennen ausscheiden. Immerhin hatte sie dadurch mehr Zeit, sich wieder um die Rennorganisation zu kümmern, denn Anne studiert in Gießen und war maßgeblich an der Vorbereitung der DHM beteiligt.
Platzierung Deutsche Hochschulmeisterschaft Herren mit BDR-Lizenz
1. Hannes Genze Uni Stuttgart / Team Albgold 1:17:50
2. Frank Lehman KFH Freiburg / Team Rothaus Cube 1:18:32
3. Christian Schneidawind FH Würzburg-Schweinfurt / Team TEXPA-Simplon 1:19:19
Platzierung Deutsche Hochschulmeisterschaft Frauen mit BDR Lizenz
1. Heike Hundertmark Uni Tübingen / Team Ergo Topeak 0:50:03
2. Carolin Humplik PH Schwäbisch Gemünd / 0:52:18
3. Lisa Müller-Ott Uni Saarbrücken / Stevens 0:52:14
(Quelle: PM Guido Baur und Markus Liebe – Disziplinchefs für Radsport im adh)
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| 10.06.2007 Wolfram Kurschat auch beim Marathon erfolgreich | |
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Seine Sieges-Serie reißt nicht ab !
Am vergangenen Wochenende beim Festival in Willingen feierte das Team Topeak-Ergon den 4.Triumph in Folge. Auf der 100-Kilometer-Distanz beim Marathon rollte Wolfram souverän mit einem Vorsprung von fünf Minuten als Erster über die Ziellinie.
„Ich hatte erst sogar daran gedacht", die 130-Kilometer zu fahren, aber im Hinblick auf den Weltcup am kommenden Wochenende in Champery wollte ich nicht zu viel machen", sagte der 32-Jährige anschließend und riss dabei beide Arme in die Luft.
Aus der 1.Reihe startend setzte er sich ziemlich schnell von seinen Konkurrenten ab. „Die gute Position wollte ich sofort ausnutzen", erzählte Wolfram, der sich mit dem Sieg im Sauerland auch ein bisschen den Frust vom Weltcup in Offenburg von der Seele fuhr. Denn dort kam er mit den widrigen Bedingungen nicht gut klar. |
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| 05.06.2007 Christoph Marciniac mit ein paar Eindrücken von Willingen! | | Das Wochenende in Willingen ist gelaufen, Wetter ist wie die Jahre zuvor
Ähnlich gewesen. Neblig und feucht. Allerdings mit Temperaturen um die 10
Grad Celsius anstatt von 5 Grad Celsius Letztes Jahr.
Sascha und ich sind Frühzeitig angereist und standen beide im Startblock B.
In der Startphase konnte ich schon ca. 150 Plätze gutmachen. Die Taktik war
ganz klar ruhig angehen zu lassen und auf den Letzten 30 Km richtig am Horn
zu ziehen :-). Es Lief gut bis km 45, hatte meinen Rhythmus gefunden und war
gut unterwegs als ich dann merkte das ich einen Schleicher hatte. Schwer
Enttäuscht wechselte ich den Schlauch und verlor ca. 10 Min da Handschuhe und
Laufräder total verschlammt waren. Mein Teamkollege fuhr an mir vorbei, und
so startete ich eine Aufholjagd die ein paar Körner zufiel gekostet hat. Bei
km 56 habe ich ihm dann im Zielbereich „geschluckt“ und wurde von Jil und Kai
mit Gel versorgt. So ca. 2.35 Std. sind bis dahin vergangen und ich
verfluchte mich und die Welt dafür was ich da eigentlich wieder tat.
Zwischendurch setzte immer wieder Regen ein und ich fror mir auf den
Abfahrten mit den klatschnassen Trikot bei 70 Km/h ziemlich einen ab. Nach
dem Langenberg ging es mir wieder besser und ich konnte auf den
Flachpassagen von Gruppe zu Gruppe springen. Leider hatte ich die
Streckenverlängerung nicht mitgekriegt und hoffte bei km 96.97.98? auf das
Zielgelände. Dem war mitnichten so und so fragte ich wutentbrannt den
nächsten Streckenposten der mir ein wenig sarkastisch erwiderte : Es geht
noch ein paar km aufwärts. Somit verfluchte ich wieder mich, die Welt, und
den Tacho.
Ich hatte schon ziemlich genug von der Geschichte und fühlte mich gar nicht
mehr in der Lage nach 110 Km, noch 800 Hm dranzuhängen. Im Zielbereich wurde
ich dann so nett von den Sprecher und den Zuschauern empfangen, das ich mich
geschämt hatte dann in die Finish Gasse zu fahren.
Gepuscht von den Emotionen und wieder mal mit Gel versorgt ging ich auf die
Große und es ging mir erstaunlicherweise einigermaßen gut. Die Trails waren
ein wenig technischer und es hat nach dem Rennradcharakter der beiden
anderen Runden wieder Spaß gemacht zu fahren. Leider habe ich an der
Schanze einen Pfeil übersehen und bin zurück zum Ziel gefahren. So habe ich
noch mal 20 min und ca. 6 Plätze verschenkt. Danach war die Moral ziemlich
down, aber ich habe die Wut in Vortrieb umgewandelt und habe die
Problemstelle mit einer Gruppe passiert. Von der konnte ich mich letztendlich
noch lösen und bin mit 5 min Vorsprung ins Ziel gefahren.
Nach 140 Km und 3200 hm 7.45.23 Std. hatte ich es geschafft. Als 117. von 145.
75 von 88 Männern. 2.42 Stunden Hinter Karl Platt. :-) Und bin super
zufrieden!
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| 04.06.2007 Ivonne Kraft: "MITTEN in der SAISON" | |

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Newsletter Mai 2007 - Ivonne Kraft
Team „La Carrera – Joybike - BTS Time 4 travel“
7. Platz Bundesliga #3
1. Platz NRW-Meisterschaft
1. Platz OXC Fort William
26. Platz World Cup #2
Nachdem der Federgabelhersteller PACE keinen Service auf World Cup Rennen anbietet, werde ich zukünftig auf Foxgabeln unterwegs sein. Mit Oliver Ernst habe ich einen neuen Partner mit voller Service-Garantie gefunden. Vielen Dank an Fox-Europe. Die Zusammenarbeit mit T&S werde ich jedoch fortsetzen.
Am 06.Mai fand das Hors Category Race der Bundesliga in Heubach statt. Die Weltelite war am Start. Ich konnte das extrem schwere Rennen auf dem 7.Rang als beste Deutsche Starterin beenden. Irina Kalentieva gewann vor der Chinesin Ren Chengyuan und Gunn-Rita Dahle, danach 2x China, 6. wurde
Tereza Hurikova.
Am 13.Mai fand das NRW-Cup Rennen Solingen statt, gleichzeitig wurden hier die NRW-Meisterschaften ausgefahren. Endlich konnte ich mal wieder daran teilnehmen und meinem MTB-Club Bochum den NRW-Meistertitel einfahren.
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Die folgende Woche verbrachte ich mit meiner Cape Epic Konkurrentin Yolande Speedy, welche nun zur echten Freundin wurde und Michi Weiss aus Österreich in Fort William / SCO. Zum Abschluss unseres Trainingslagers bestritten wir das „Pre World Champion Race“ auf der neugebauten WM-Strecke. Größte Konkurrentin war Tereza Hurikova, ihre
Attacken konnte ich jedoch erfolgreich kontern. Leider hatte sie Pech, fuhr sich einen Platten ein und viel auf den 5.Rang zurück. Yolande beendete auf dem 4. und Michi Weiss sein Rennen auf dem 2.Rang.
Am 27.05.schlug das Pech in Offenburg bei mir voll zu:
So ging ab Donnerstag früh einfach alles schief, was
schief gehen kann. Trotz allem Stress gelang es mir, pünktlich zum Rennen einzutreffen, doch leider hatte
ich noch einen unangenehmen Begleiter im Gepäck: Das Grippevirus, welches sich pünktlich zum Rennstart
mit vollem Elan meldete. Schon in der Startrunde
hatte ich plötzlich überall Schmerzen und das Gefühl,
mich übergeben zu müssen… bloß das nicht,
ausgerechnet auf meiner Lieblingsrennstrecke. Es ging einfach gar nichts mehr, ohne Frühstück, nicht in der Lage, Wasser zu trinken, völlig leer, dennoch befahl ich mir: Zähne zusammenbeißen und durch !
So kämpfte ich mich nach 2 schrecklichen Startrunden mühsam den ersten Berg rauf, fiel ins Mittelfeld zurück, wegen Stau im North-Shore keine Chance meine fahrerischen Fähigkeiten auf den schwierigen Abfahrten auszuspielen, verlor ich endlos Zeit. Viele Stürze vor mir zwangen mich vom Rad, dabei viel mir einmal die Kette herunter und
verklemmte sich, wieder 8 Plätze verloren. Nur der einsetzende Regen half mir dabei, noch auf den 26.Rang vorzufahren, denn diese Abfahrten beherrsche ich auch bei Unwetter. Wie sich in der letzten Runde herausstellte sogar mit völlig verdrehtem Lenker! Eine in mich stürzende Fahrerin brachte mich von hinten zu Fall, verbogener Lenker, verbeulte Beine, zerrissene Hose, das war die Belohnung und die Voraussetzung für die letzte Runde.
Dennoch stellte ich in der letzten Technikpassage die Chinesin Wang, die sich nicht über den glitschigen „Snake-Path“ traute. Insgesamt Schade, denn der World Cup in Offenburg war eine echt gelungene Veranstaltung. Ein großes
Dankeschön sende ich hiermit alle Zuschauer, die trotz Unwetter unermüdlich klatschten. |
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