| 22.09.2006 Ivonne Kraft: "Bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden!" - Heike Hundertmark: "Tolles Publikum !" | |
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Ivonne Kraft:
"Das Finalrennen am Sonntag war für mich ein zwiespältiges Erlebnis, körperlich fühlte ich mich ganz gut, die Strecke jedoch war nicht so ganz mein Ding:
Es ging ziemlich lang bergauf, dann mit ein zwei technischen Passagen bergab und durch den Ort. Die Stimmung dort und an der Strecke war wirklich gut. Gleich zu Anfang wurde ein ziemliches Tempo vorgelegt, so dass sich bereits in der 1.Runde das Feld weit auseinanderzog. Ich musste echt beißen, um nicht gleich abreißen zu lassen. Vorne machte in der Anfangsphase Adelheid richtig Dampf, plötzlich war Sabine weg, ich hörte kurz |
darauf, sie sei ausgestiegen. Ab Runde 3 hatte ich meinen Rhythmus, die zunächst geplanten 8 Runden waren schon ziemlich viel, aber ab Runde 4 tat sich bei den Positionskämpfen auch nicht mehr viel.
Insgesamt bin ich mit meinem 3.Platz sehr zufrieden. In Anbetracht einiger Querelen während der Saison glaube ich, dass der 2.Gesamtrang in dieser schweren Rennserie ein richtig gutes Ergebnis ist. Irina hat verdient gewonnen, trotz ihres Ausfalls in Wetter hat sie die Serie wieder dominiert.
Von den Rennstrecken her haben mir Offenburg und Wetter am besten gefallen. Es sind abwechslungsreiche Kurse, eben echte XC-Strecken.
Insgesamt hat die Bundesliga dieses Jahr wieder richtig Spaß gemacht!"
Heike Hundertmark:
"Das Rennen lief überraschend gut. Eigentlich hatte ich nicht gedacht, noch einmal soviel Kraft und Ausaduer aufbringen zu können. Aber die Bad Salzdethfurter-Strecke hat mir sehr viel Spass gemacht und die Zuschauer waren super! Schon vor dem Rennen war uns Fahrerinnen klar, dass die 8 Runden die ausgeschriebene Zeit locker überschreiten würden, so habe ich versucht, nicht gleich alle Reserven in den ersten Runden zu verschiessen. Ein Glück, denn als es in die 7. & 8.Runde ging, da waren die bissigen Anstiege schon hart. Hanna Klein konnte ich leider nicht mehr weiter verfolgen, aber dafür hatte ich ebenso Zeit auf Tanja Rupert gut gemacht und fuhr mein eigenes Tempo.
Die gesamte Bundesliga Saison hat sehr viel Spass gemacht- ich merke, dass ein bischen Erfahrung gar nicht schadet, wenn ich es mit meiner 1.Saison letztes Jahr vergleiche. Aber das Starterfeld ist auch internationaler geworden, d.h. man muss sich schon anstrengen, wenn man unter die Top Ten kommen möchte. Am meisten beeindrucken mich immer noch all die Zuschauer während der Rennen.
Auf die nächste Saison freue ich mich jedenfalls schon und plane auch mal ein paar World Cups zu fahren !
Vielen Dank auch für eure tolle Unterstützung ! Der MBC ist doch einfach der beste Verein !" |
| 14.09.2006 Gute MBC Beteiligung beim P-Weg Marathon in Plettenberg | | Am Sonntag den 10.09.06 gingen 5 MBC Fahrer in Plettenberg im Sauerland bei schönem und warmen Sommerwetter an den Start. Es gab 2 Strecken zur Auswahl, für die man sich aber schon bei der Anmeldung entscheiden musste, 42 km / 1052 Hm und 85 km / 2370 Hm.
Gefahren wurde rund um Plettenberg in einer super schönen Mittelgebirgslandschaft, überwiegend auf Wald- und Schotterwegen.
Die Atmosphäre bei dieser Veranstaltung war einfach grandios, so etwas erlebt man sehr selten. Überall waren Zuschauer, beim Start, an den langen Anstiegen im Wald und natürlich an den Abfahrten und im Ziel. Die erste "Bergankunft" wurde durch eine riesengroße Milkakuh gekennzeichnet unter der man hindurch fahren musste. Die Leute haben am Rand gestanden und mit Wahnsinnseifer jeden Biker angefeuert. An den Anstiegen haben einem die Leute gerade mal eine Gasse zum durchfahren gelassen, einfach genial! Die Abfahrten waren durch den losen Schotter anspruchsvoll. Am schönsten war die letzte Abfahrt, es ging km lang durch den Wald enge Serpentinen hinab bis man schließlich wieder zum Ortskern von Plettenberg gelang. Dort wurde man schon vom Publikum erwartet. Jeder Biker musste über eine Bühne ins Ziel bevor er zur Zielverpflegung gelang.
Die Ergebnisse der Fahrer 42 km:
Ellen Blome 2:13:22h, 1. Platz Seniorinnen;
Ulf Köhler 2:22:43, 79. Platz Senioren 1.
Die Ergebnisse der Fahrer 85 km:
Daniela Bargholt: 4:29:08h 1. Platz Seniorinnen;
Jörg Heller: 4:20:39h 14. Platz Senioren 1;
Christoph Marciniak 4:51:41h 17. Platz Männer.
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| 07.09.2006 MBC-Bochum e.V. tritt der Deutschen Initiative Mountain Bike e.V. bei | |
 | Der MBC-Bochum e.V. ist der Deutschen Initiative Mountain Bike e.V., kurz DIMB genannt, beigetreten und erhält damit Unterstützung bei der Interessenvertretung des Mountain Bike Sports in Deutschland und auch International.
Was ist die DIMB ?
Die DEUTSCHE INITIATIVE MOUNTAIN BIKE wurde im Jahr 1990 von Mountain Bikerinnnen & Bikern, Händlern & Herstellern als gemeinütziger Verein gegründet.
Das gemeinsame Ziel war und ist es, unseren Sport zu fördern. Dazu gehört direkte Lobbyarbeit sowie auch die Arbeit in Gremien & Verbänden, um bei gesetzlichen Regelungen die Interessen von Bikerinnen & Bikern zu vertreten.
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Unser Slogan "OPEN TRAILS !" steht für unsere Bestrebungen, alle Wege & Pfade für uns Biker nutzbar zu machen, soweit dies mit dem Naturschutz vereinbar und sozialverträglich ist. Regelungen über Wegbreiten lehnen wir ab, da diese einen normativen Unsinn darstellen !
Wir sind Mitglied des KURATORIUM SPORT UND NATUR, der INTERNATIONAL MOUNTAIN BIKE ASSOCIATION (IMBA) und kooperieren mit dem BUND DEUTSCHER RADFAHRER (BDR) in allen Fragen von Sport & Umwelt.
Was sind die Ziele der DIMB ?
• Die Möglichkeiten für den Mountainbike Sport zu verbessern.
• Im Rahmen der umweltgesetzlichen Möglichkeiten für offene Wege und gegen Begrenzungen auf eine bestimmte Wegbreite & Wegbeschaffenheit zu kämpfen.
• Die DIMB vertritt durch ihre Aufgabe & Arbeit ein umwelt- und sozial verträgliches Mountainbiking.
Was sind die Arbeitsfelder der DIMB ?
• nimmt Einfluss auf die Ausgestaltung von Gesetzen & Verordnungen, die das Mountainbiking in der Natur regeln.
• informiert Biker über die Möglichkeiten, natur- und sozialverträglich auf den Trails unterwegs zu sein.
• schult Kinder, Jugendliche & Erwachsene, den Bikesport verantwortungsbewusst zu betreiben.
• leistet Unterstützung bei Fragen zum legalen Trailbau, zum Betretungsrecht und zur Haftung beim Biken
Zielgruppenorientierte Umsetzung bei der DIMB !
Die DIMB ...
• bringt Kindern & Jugendlichen das Mountainbiking näher: "NatureRide - Natur erFahren"
• Verfasst einen Leitfaden zum legalen Bau von Downhill- & Freeride-Strecken: "Legalize Freeride" (in Arbeit)
• bildet Mountainbike-Guides in Kooperation mit dem BDR aus: "MTB-Guide (FÜL -C-)"
• MTB-TrailScout (lokal/spezial)
• Unterstützt und betreut eines der größten Amateur-Rennteams: IBC-DIMB Racing-Team
Welche Ausbildung bietet die DIMB ?
• Ausbildungsinhalte (zielgruppenorientiert)
o Naturverträglichkeit
o Sozialverträglichkeit
o Betretungsrecht & Haftung
o Sicherheit & Notfallverhalten
o Fahrtechnik(-vermittlung)
• Ausbildungsziele
o Mountainbike-Etikette
o Sicherheit
o Qualitätsstandard
Weitergehende Informationen findet ihr im Internet unter: www.dimb.de
Für Fragen oder Anregungen steht Manfred Terhaer (E-Mail: vizevorsitz@mbc-bochum.de) natürlich gerne zur Verfügung ! |
| 06.09.2006 Ellen Blome über den Ötztal Radmarathon am 27.08.2006 | | Am Freitag den 25.08.06 ging es mit dem PKW und ausnahmsweise Rennrad im Gepäck auf nach Sölden. Ich wurden im Frühjahr überredet mit zum Ötztalmarathon zu fahren, 4000 Starter, 238 km, 5500 Höhenmeter und 4 Pässe,...und das an nur 1 Tag !!!!
Samstags haben wir uns eingerollt und unsere Startunterlagen abgeholt. Ich hatte Glück und durfte aus dem ersten Startblock starten.
Unsere Unterkunft war ein paar km oberhalb von Sölden gelegen, in Zwieselstein. Am Sonntag fuhr ich noch in der Dunkelheit zum Start nach Sölden. Start war um 6:30h und ich musste mich bis um 6:15h im Startblock einfinden. Die Stimmung im Ort war für diese Uhrzeit super. Kurz vor dem Start wurden dann noch entlang des Starterfeldes bengalische Feuer gezündet. Das war Gänsehautatmosphäre pur !
Als der Startschuss endlich fiel ging es direkt mit Speed abwärts Richtung Ötz. Ich musste ein paar mal aus einer Gruppe abreißen lassen, bis ich eine Gruppe fand in der ich gut mitfahren konnte. Dann kam der erste Paß, steil hinauf nach Kühtai. 18,5 km , 1165 Hm und eine max. Steigung von 18% waren zum "Warmwerden" zu fahren. Oben an der Dortmunder Hütte angekommen stand ein DJ der uns mit der passenden agressiven Musik nochmals ordentlich angespornt hat. Schließlich ging es durch eine matschige Baustelle und wir hatten den ersten Pass (2020m) und die erste Verpflegungsstation erreicht. Da es etwas nieselte und ziemlich kalt war, füllte ich nur schnell meine Flaschen auf, machte mir die Trikottaschen voll und weiter ging es zur Abfahrt nach Innsbruck. Wir fuhren durch Innsbruck, dann 33km und 605 Hm bergauf, um die Ski Schanze, unter der Brennerautobahn usw. hinauf zum Brennerpass (1377 m). Der Anstieg war ziemlich anstrengend, nicht wegen der Steigung sondern wegen der Geschwindigkeit meiner Gruppe. Ich habe mal abreißen lassen, aber allein kam ich gar nicht vorwärts und so bin ich doch mit der Gruppe gefahren und habe mich von dem Sog ziehen lassen.
Der Brenner gefiel mir gar nicht und ich fuhr schnell weiter, hinunter nach Sterzing und von dort 15,5 km und 1075 Hm den Jaufenpass (2090 m) hinauf. Es regnete ein wenig und als ich zum Tal hinunterschaute sah ich unter mir einen Regenbogen. Ich fand den Jaufenpass sehr schön zu fahren, er war ziemlich gleichmäßig. Oben an der Passhöhe angekommen war es wieder sehr kalt und es regnete. Die Hände waren so kalt und steif das ich noch nicht einmal meine Fahrradflaschen öffnen konnte. Ich lies mir die Flaschen füllen und trank eine heiße Suppe. Für die Abfahrt zog ich meine Regenjacke an und dann ging es hinunter ins Passeiertal. Für mich war dies die schönste Abfahrt. Die Straßen waren gesperrt und somit konnte man die Serpentinen richtig genießen. Außerdem wurde es mit jedem Meter abwärts wärmer und das Wetter wurde immer besser. In St. Leonhardt schien die Sonne und es war richtig heiß. Es roch dort ganz anders und das Klima war richtig mild.
Als es wieder bergauf ging riefen die Leute am Straßenrand "super, der letzte Berg". Sie hatten ja recht, allerdings war dies der Anstieg zum Timmelsjoch (2509m), d. H. 28,7km und 1774 Hm bergauf !!! Ich eierte mit 7-8 km/h den Berg hoch und war froh als ich die Verpflegungsstelle in Schönau erreicht hatte. Dort füllte ich nochmals die Trinkflaschen, aß Kuchen und weiter ging es. Ich konnte die Spitze des Timmeljochs im strahlenden Sonnenschein sehen. Je mehr ich mich näherte um so zugezogener wurde es. Ich war vom Blick hinab ins Tal beeindruckt und fuhr so abwärts schauend Kurve für Kurve hinauf. Kurz bevor ich die Spitze erreicht hatte, fing es an zu regnen und ich fror. Nach dem gut beleuchteten Tunnel regnete es noch mehr und wir hatten heftigen Gegenwind. Auf der Passhöhe war es bitterkalt und die Abfahrt machte keinen Spaß mehr. Es kam noch ein kurzer Gegenanstieg mit 215 Hm und dann ging es durch die Mautstation und nur noch bergab nach Sölden. Ich fuhr die Abfahrt sehr langsam da ich ziemlich durchgefroren und müde war. Außerdem regnete es noch und ich wollte auf den letzten km keinen Sturz mehr riskieren. Die Abfahrt führte durch Zwieselstein, an unserer Pension vorbei, dann kam nochmals ein kleiner Anstieg und ich war im Ziel in Sölden.
Dort gab es nochmals eine Verpflegung. Ich nahm mir heißen Tee und versuchte wieder warm zu werden. Hat aber nichts genützt. Durchgefroren wie ich war, hab ich mir mein Finisher-Trikot geschnappt und bin dann gleich in die Pension unter die warme Dusche. Der Ötzi ist schon eine Reise wert !
Übrigens: Mein offizielle Zeit im Ziel: 10h 41m, 10.Platz in meiner Klasse. |
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